3.1 Spielend lernen! - Spielplatz an der Grundschule
Die Grundschule „Am Stadion“ und ihre Turnhalle konnten im Rahmen der Städtebauförderung saniert und erweitert werden. Im Anschluss wurden mit Hilfe von EFRE-Mitteln und der Städtebauförderung das Außengelände der Schule und der Schulhof neugestaltet. Dazu zählten die Schaffung von Ruhebereichen, Begrünungsmaßnahmen, der Bau einer Tischtennisplatte und die Anlage eines „Strandes“ neben der maritim gestalteten Giebelwand der Turnhalle. Der vorhandenen Bitumenbeläge wurden in Teilbereichen mit wasserdurchlässigem Material versehen. Der Schulgartenbereich konnte aufgewertet werden. Der neugestaltete Spielplatz steht nach Schulschluss den im Gebiet lebenden Familien und Vereinen offen. Diese nutzen bereits jetzt die Turnhalle der Schule für den Vereinssport. Es entsteht so ein attraktives Angebot für verschiedene Nutzergruppen im Gebiet.
Die Baumaßnahme wird im Frühjahr 2026 vollständig abgeschlossen.
Die EU und der Freistaat fördern die bestätigten zuwendungsfähigen Gesamtkosten mit 75 %, auf Grund der möglichen Kumulierung dieser Einzelmaßnahmen mit dem Bund-Länder-Programm WEP-A für das Fördergebiet „Otto-Riedel-Straße/Adolf-Damaschke-Straße“ beträgt der Eigenanteil der Stadt Oelsnitz/Vogtl. mindestens 10 %.
Übersichtsplan Umgestaltung Außenanlagen
Foto öffentlicher Spielplatz
3.3 Vogtlandsporthalle - lebendiger Veranstaltungsort
Ein Ergebnis der Akteursbeteiligung bei der Entwicklung der Einzelvorhaben war, dass die unter Denkmalschutz stehende Vogtlandhalle zukünftig neben Sportveranstaltungen und Trainingsstunden auch für Kulturveranstaltungen und als Treffpunkt der Bewohner genutzt werden kann.
Um diese Nutzungsmischung zu realisieren, sollen der Bühnenbereich und die dortige Technik ertüchtigt werden, der Eingangsbereich barrierearm gestaltet und die Raumakustik verbessert werden. Als besonders erforderliche Maßnahmen erfolgt der Anbau mit zusätzlichen Umkleidekabinen und einer WC-Anlage. Neben der Erneuerung der Elektroinstallation, der Beleuchtung sowie einer Hausübergabestation erfolgt auch die brandschutztechnische Ertüchtigung. Mit diesen Maßnahmen wird das historische Gebäude als Veranstaltungsstätte und Ort der Begegnung in der Mitte des Gebietes wieder fit gemacht.
Die EU und der Freistaat fördern die bestätigten zuwendungsfähigen Gesamtkosten mit 75 %, auf Grund der möglichen Kumulierung dieser Einzelmaßnahmen mit dem Bund-Länder-Programm WEP-A für das Fördergebiet „Otto-Riedel-Straße/Adolf-Damaschke-Straße“ beträgt der Eigenanteil der Stadt Oelsnitz/Vogtl. mindestens 10 %.
Ansichtspläne
Baustellenbild
3.4 "Neues Leben" für ein Stadtteilzentrum
Das Gebäude, in dem sich das Jugendzentrum „Neues Leben“ befindet, ist ein ehemaliges Vereinsheim der gleichnamigen Gartensparte mit hohem Sanierungsbedarf. Insbesondere der Sanitärtrakt befindet sich in einem desolaten Zustand. Das öffentlich genutzte Gebäude ist nicht barrierearm und steht so Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen nicht offen. Die EFRE-Maßnahme beinhaltet die Sanierung des Sanitärtraktes mit der Schaffung einer behindertengerechten Toilette sowie von barrierearmen Zugängen zum Gebäude und zu dem dazugehörigen Garten. Ziel ist es, dass aus dem Jugendzentrum ein echtes Stadtteilzentrum für alle Einwohner wird.
Auf Grund der Kostensteigerung für die Einzelmaßnahmen „3.3 Vogtlandsporthalle – lebendiger Veranstaltungsort, wird diese Maßnahme zurückgestellt.
3.5 CoA - Chill out Area / offenes Gymnasium
Im Rahmen der Bürger- und Akteursbeteiligung wurde der Bedarf der Aufwertung des Außenbereichs des Gymnasiums herausgearbeitet. Um das Gebäude werden Grün- und Ruhezonen neugestaltet und das vorhandene Spielfeld ertüchtigt.
Durch die Neugestaltung des Schulhofes werden die Bedingungen z.B. für Veranstaltungen und Konzerte der Schüler verbessert. Die Besucher der Schulveranstaltungen können die Schulveranstaltungen dadurch besser erleben, die soziale Teilhabe im Gebiet kann so erhöht werden.
Ein Zuwendungsbescheid für diese Maßnahme liegt derzeit noch nicht vor.
Übersichtsplan Chill out Area
3.6 GIHK, Programmbegleitung, Öffentlichkeitsarbeit
Zur Unterstützung der Kommune bei der Umsetzung der einzelnen Maßnahmen und der EFRE-Gesamtmaßnahme wurde die Westsächsische Gesellschaft für Stadterneuerung mbH mit der Programmbegleitung beauftragt. Die WGS mbH hatte zuvor das für die Beantragung der EU-Förderung notwendige gebietsbezogene integrierte Handlungskonzept (GIHK) gemeinsam mit Stadt, Bürgern und weiteren Akteuren erarbeitet.